Review: Mother’s Day – Liebe ist kein Kinderspiel

August 25, 2016

Gestern Abend war ich mit Freundinnen in der Cineplex Ladies-First Preview von “Mothers Day – Liebe ist kein Kinderspiel”. Das tolle an diesen Ladies-First Previews ist nicht nur, dass ihr den Film schon früher sehen könnt, sondern ihr bekommt auch noch ein Glas “Jules Mumm” Sekt und die neuste Ausgabe der Zeitschrift “Jolie” gratis dazu! Die idealen Voraussetzungen also für einen perfekten Mädelsabend im Kino.

Kommen wir zum Film:

Ich muss sagen, etwas irritiert hatte mich der Titel “Mother’s Day” im August schon, und so hatte ich wirklich keine Ahnung worum es in dem Film geht oder was mich erwartet. Eines war allerdings klar: Ein Film, der mit Stars wie Julia Roberts, Jennifer Aniston und Kate Hudson besetzt ist, kann jedenfalls nicht schlecht sein. 😉

Jetzt muss ich sogar sagen, der Film war nicht nur “nicht schlecht”, sondern ein absoluter Volltreffer. Eine großartige Kombination tiefen Gefühlen, viel Humor und dem Ernst des Lebens. Der Film geht einfach mitten ins Herz und ist dabei so facettenreich, dass sich sicher viele in ihm wieder finden.

Im wesentlichen geht es um vier moderne Familien:

Jennifer Aniston spielt als “Sandy” die klassische geschiedene alleinerziehende Mum “mit zwei Jungs”. Sie versteht sich wunderbar mit dem Vater ihrer Kinder, bis dieser ihr aus heiterem Himmel beichtet, dass er wieder geheiratet hat – natürlich eine viel jüngere Frau. Sie fühlt sich zurückgesetzt, bangt um die Liebe ihrer Kinder und hat Angst die Mutterrolle an die Neue ihres Ex-Mannes zu verlieren.

Das Gegenstück dazu bildet “Bradley”, gespielt von Jason Sudeikis, der als Witwer und alleinerziehender Vater mit seiner tiefen Trauer um seine geliebte Frau und zwei pubertierenden Töchtern sichtlich überfordert ist.

Britt Robertson und Jack Whitehall spielen als “Kristin” und “Jack” ein junges, glückliches Paar mit einem kleinen Kind und einem großen Haken: Er möchte sie unbedingt heiraten, aber sie fühlt sich nicht bereit dazu, ehe sie weiß wer sie ist und wo ihre Wurzeln sind.

Neben so viel Familientragik, sorgen die beiden Schwestern “Jesse” und “Gabi” für den nötigen Witz im Film. Jesse, gespielt von Kate Hudson, ist mit einem Inder verheiratet, mit dem sie auch ein Kind hat. Gabi, gespielt von Sarah Chalke, ist lesbisch und mit einer Frau verheiratet, deren Kind sie adoptiert hat. Beide eint daher ein schwieriges Verhältnis zu ihrer erzkonservativen und rassistischen Mutter. Jesse hatte den Kontakt zu ihrer Mutter gänzlich abgebrochen, während Gabi vorgab, sie sei glücklich mit einem erfolgreichen Mann verheiratet, bis sich beide schließlich mit dem Problem auseinandersetzen müssen.

Im Laufe des Filmes müssen alle Figuren lernen mit ihren teils schwierigen Situationen umzugehen, bis sich – typisch Hollywood – am Ende schließlich alle wieder lieb haben. 🙂 Ganz so wie ich es mag, denn die Schwierigkeiten des wahren Lebens halten oft genug kein Happy End parat. Ich denke, wir brauchen keine Filme, die uns das vor Augen führen.

Fazit: Ein wirklich gelungener Film über die Liebe und ihre Schwierigkeiten, der vor allem alle alleinerziehenden Mums und Dads, deren Trennungs- und Patchworkkinder und solche, die noch nach ihren Wurzeln suchen, tief berühren wird. Der eine oder andere wird sicher Taschentücher brauchen. Mir jedenfalls ist der Film, bei allem Humor, wirklich nah gegangen.

Unterschrift

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